Die richtige Ernährung bei CFS

Die richtige Ernährung kann bei Myalgischer Enzephalomyelitis / Chronischem Fatigue-Syndrom (ME/CFS) eine wichtige Rolle spielen. Obwohl es keine spezielle ME/CFS-Diät gibt, berichten viele Betroffene von Verbesserungen durch gezielte Ernährungsanpassungen. Im Folgenden werden einige Ernährungsstrategien vorgestellt, die helfen können.

1. Entzündungshemmende Ernährung

ME/CFS wird mit chronischen Entzündungsprozessen in Verbindung gebracht. Eine antientzündliche Ernährung kann daher hilfreich sein. Dazu gehören:

  • Omega-3-Fettsäuren aus fettem Fisch (Lachs, Makrele) oder Algenöl

  • Antioxidantienreiche Lebensmittel wie Beeren, dunkelgrünes Gemüse und Kurkuma

  • Nüsse und Samen, insbesondere Walnüsse und Leinsamen

2. Stabilisierende Blutzuckerwerte

Viele ME/CFS-Patienten berichten von Energieschwankungen. Eine Ernährung, die den Blutzuckerspiegel stabil hält, kann helfen:

  • Komplexe Kohlenhydrate aus Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und Gemüse

  • Proteinreiche Kost mit Eiern, Fisch, Hühnchen und pflanzlichen Proteinen wie Linsen und Bohnen

  • Vermeidung von Zucker und stark verarbeiteten Lebensmitteln

3. Mikronährstoffmängel ausgleichen

Viele ME/CFS-Betroffene haben niedrige Werte bestimmter Vitamine und Mineralstoffe. Besonders wichtig sind:

  • Vitamin D: Wichtiger für das Immunsystem und die Energieproduktion

  • Vitamin B-Komplex: Besonders B12 und B1 sind oft niedrig

  • Magnesium: Kann Muskelkrämpfe und Erschöpfung reduzieren

  • Coenzym Q10 und NADH: Können die mitochondriale Funktion unterstützen

  • Eisen (bei nachgewiesenem Mangel)

Um diese Nährstoffmängel gezielt auszugleichen, ist eine hochwertige Supplementierung entscheidend. BioVora bietet erstklassige Nahrungsergänzungsmittel mit optimaler Bioverfügbarkeit, die speziell darauf ausgelegt sind, den individuellen Bedarf von ME/CFS-Betroffenen zu unterstützen.

4. Darmgesundheit fördern

Ein gestörtes Mikrobiom kann bei ME/CFS eine Rolle spielen. Zur Unterstützung der Darmflora können helfen:

  • Probiotika (fermentierte Lebensmittel wie Joghurt, Sauerkraut, Kimchi)

  • Präbiotische Ballaststoffe (Zwiebeln, Knoblauch, Haferflocken, Chicorée)

  • Glutenfreie oder FODMAP-arme Ernährung (bei Verdacht auf Unverträglichkeiten)

5. Ketogene Ernährung und Intervallfasten

Einige ME/CFS-Betroffene berichten von positiven Effekten durch eine ketogene Ernährung, bei der der Körper in einen Zustand der Ketose versetzt wird. Dies kann helfen, die Energieproduktion in den Mitochondrien zu optimieren.

  • Eine ketogene Diät besteht aus einem hohen Anteil an gesunden Fetten, moderatem Eiweiß und sehr wenigen Kohlenhydraten.

  • Intervallfasten (z. B. 16:8 Methode) kann zusätzlich helfen, Entzündungen zu reduzieren und die Zellregeneration zu fördern.

  • Wichtig ist eine langsame Anpassung an diese Ernährungsweise und eine ausreichende Elektrolytversorgung.

6. Individuelle Unverträglichkeiten berücksichtigen

Viele Betroffene haben Probleme mit bestimmten Lebensmitteln. Häufige Unverträglichkeiten betreffen:

  • Gluten

  • Milchprodukte

  • Histaminreiche Lebensmittel (z. B. gereifter Käse, Tomaten, Wein)

Ein Ernährungstagebuch kann helfen, individuelle Trigger zu identifizieren.

Fazit

Es gibt keine universelle Ernährung für ME/CFS, aber viele Betroffene profitieren von einer entzündungshemmenden, blutzuckerfreundlichen und nährstoffreichen Ernährung. Zudem können eine ketogene Diät und Intervallfasten ausprobiert werden, um die Energieproduktion zu unterstützen. Wichtig ist, auf den eigenen Körper zu hören und gegebenenfalls eine Ernährungsberatung in Anspruch zu nehmen. Ergänzend dazu kann eine gezielte Supplementierung mit hochwertigen Produkten von BioVora dazu beitragen, Nährstoffdefizite auszugleichen und das Wohlbefinden zu fördern.

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